Kauf
haus
sound1/21

Kaufhaussound

Dr. Mirijam Streibl und Eicke Riggers haben Kaufhaussound ins Leben gerufen. Eine Initiative, die künstlerisch-klangliche Projekte realisiert, Einzelhandel und Kultur miteinander verbindet und zeitgenössische Einkaufserlebnisse schafft. Warum „Kaufhaus“? Die Position des Handels wandelt sich unumkehrbar. Wir wollen diesen Wandel als Chance begreifen, um Kunst in die Innenstadt, in die Geschäfte zu tragen. Wir kuratieren, vermitteln und organisieren. Dabei soll Kunst nicht zum Sale-Out werden. Sie wahrt ihre Autonomie, gestaltet den Ort nach neuen Regeln und entwickelt Erfahrungsräume für das Publikum. Am Ende gilt es, sinnliche Eindrücke, Emotionen, Begegnungen und Erlebnisse zu ermöglichen. Einkaufen gewinnt so eine weitere Dimension. Arbeiten UnternehmerIn und KünstlerIn dabei offen zusammen, entsteht etwas Drittes – etwas Einzigartiges.

Kaufhaussound Episode 1/21 wird unterstützt von Münster Marketing, ISI – Initiative starke Innenstadt und dem Kulturamt Münster

Episode 1/21

Soundscapes zum Hören und Schriftlandschaften zum Sehen mit duo.freiheraus

Kunst ist immer ein großer Transformator. duo.freiheraus reflektiert in kurzen Sound-Schrift-Performances diese irren Zeiten. Orte der Innenstadt werden belebt und neu beleuchtet.

Die erste Session von KaufhausSound wurde von duo.freiheraus bestritten. Brigitte Borchers arbeitet als Schriftkünstlerin und dieStreibl konstruiert Klangwelten. Gemeinsam erarbeiten sie als duo.freiheraus unterschiedlichste Performance-Formate an der Schnittstelle von Hören und Sehen, Ton und Linie.

Instagram: @duo.freiheraus

Termine

Die erste Session Kaufhaussound wurde an 6 Abenden zwischen dem 10. und 19. März 2021 live gestreamt aus leeren Geschäften in Münsters Innenstadt.

Den Sound hören Sie in den Aufzeichnungen hier auf der Website.

Die Schriftkunstwerke am Schaufenster konnten beim Vorbeigehen als Soundwalk angeschaut werden.

Wir lieben phygital Experience!

Nachhall

Hier stehen noch Ausschnitte des Livestreams und Fotos der Schriftlandschaften an den Schaufenstern zur Verfügung. Es war beeindruckend, wie sich die Räume durch den Sound verändert haben. Der Charakter jedes einzelnen Ortes wurde durch die Performance quasi herausgeschält.
Die Schatzinsel ein Wortort, Schnitzler Kathedralen gleich, das Luftschloss wurde zu einer glitzernden Berghöhle. Das Auditorium zeigt sich nuancenreich und dramatisch, das Titus einfach nur fett und Mamacocoon, mittendrin eben.